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Informationen zu einem möglichen Trägerwechsel des Evangelischen Kindergartens Gemeindehaus

Am Dienstag, 22.09.2020, informiert sich und berät der Kirchengemeinderat über die Vor- und Nachteile eines möglichen Trägerwechsels des Kindergartens Gemeindehaus zum Evangelischen Kirchenbezirk Heidenheim. Zu Gast ist Sandra Hofmann, Geschäftsführerin des Fachbereichs Kindertagesstätten im Evangelischen Kirchenbezirk Heidenheim. Sie wird über die Bezirksträgerschaft von Kindergärten informieren und Fragen des Kirchengemeinderats und der Erzieherinnen beantworten. Eventuell wird in dieser Sitzung ein Beschluss gefasst.
Vorab: Der Kindergarten wird nicht geschlossen und nicht an die Kommune abgegeben! Er bliebe auch bei einem Trägerwechsel in evangelischer Trägerschaft und damit in evangelischer Hand! Die Trägerschaft läge dann beim Evangelischen Kirchenbezirk Heidenheim, also einer ebenfalls kirchlichen Einrichtung. Es geht lediglich um die Abgabe des Verwaltungsbereichs, nicht um das inhaltliche Profil. Dieses zu gestalten, bliebe die Aufgabe der Kirchengemeinde vor Ort.
Den Hintergrund bilden folgende Aspekte:

  • Der Verwaltungsaufwand für den Kindergarten nimmt von Jahr zu Jahr zu. Eine steigende Flut von Vorgaben und Gesetzen ist vom Träger zu bewältigen – alles verbunden mit enormem Zeit- und Kraftaufwand. Hier kommen Pfarrer und Kindergartenausschuss vor Ort im Blick auf Kapazitäten und Kompetenz ganz klar an ihre Grenzen. Fehler können verheerende Folgen nach sich ziehen. Zusätzliche Vertretungsdienste im Distrikt (im konkreten Fall für die vakante Pfarrstelle Gerstetten) schmälern zudem das Zeitbudget des Pfarrers für den Kindergarten zusätzlich, von der Verwaltungsbelastung durch die Coronakrise ganz zu schweigen!
  • Der Evangelische Kindergarten Gemeindehaus leidet aufgrund von Elternzeiten und Erkrankung von Angestellten unter akuter Personalnot. Mehrere Inserate führten zu keinerlei Ergebnis. Das reduzierte Team meistert diese schwierige Zeit mit Bravour (an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön!), doch Verstärkung ist dringend geboten. In einem großen Trägerverbund sind die Möglichkeiten zur Personalgewinnung und -entsendung deutlich größer.
  • Im Blick auf eine irgendwann einmal eintretende mögliche Vakatursituation für die Ev. Kirchengemeinde Steinheim würde die Bezirksträgerschaft des Kindergartens eine deutliche Entlastung für die Ehrenamtlichen vor Ort darstellen. Zudem würde die Attraktivität einer Pfarrstelle durch die Bezirksträgerschaft des Kindergartens erhöht.
  • Bezirksträgerschaften für Kindergärten sind in anderen Kirchenbezirken schon lange fest etabliert. In der Zukunft wird dieses Modell der Regelfall sein.

Selbstverständlich hat eine Bezirksträgerschaft auch Nachteile. Immerhin gibt die Kirchengemeinde in diesem Fall Verantwortung und Einfluss aus der Hand. Und auch im praktischen Vollzug sind Fragen offen und es gibt noch einiges zu klären.
Eine Bezirksträgerschaft ist übrigens nicht für die Ewigkeit bestimmt: Beide Vertragspartner (Kirchenbezirk und Kirchengemeinde) haben das Recht, den Vertrag zu kündigen, sollte sich das neue Modell nicht bewähren. Dann fiele die Trägerschaft zurück an die Kirchengemeinde. Es gibt somit eine „Hintertür“.
Die Sitzung am 22.09. ist öffentlich und beginnt um 19.30 Uhr. Ort: Gemeindehaus, Bonhoeffer-Saal. Durch die Vorgaben der Hygieneanforderungen sind die Zuhörerplätze jedoch begrenzt.
Wir bitten deshalb um Anmeldung bis einschließlich Montag, 21.09., beim Pfarramt unter Tel. 244!
A. Neumeister
 
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Der Evangelische Kindergarten Gemeindehaus versteht sich als ein wesentlicher Teil der Evangelischen Kirchengemeinde Steinheim, in der Kinder und ihre Familien herzlich willkommen sind. Über allem steht die Einladung Jesu: „Lasset die Kinder zu mir kommen!“ (Mk. 10,14)

Mitmenschen, Natur und Umwelt sollen als Schöpfung Gottes erfahrbar werden. Die Kindergartengemeinschaft bietet Anerkennung, Sicherheit, Liebe und eine Atmosphäre der Geborgenheit.

Wir betreuen, bilden und erziehen alle Kinder in ihrer Einzigartigkeit, damit sie sich optimal entfalten können.

Deshalb schaffen wir Herausforderungen durch unterschiedliche Impulse und Material. Das Angebot umfasst vielfältige Erfahrungs-, Lern- und Bewegungsräume. Der große Garten hinter dem Gemeindehaus animiert zum Spielen und Bewegen.

Jedes Kind erfährt bestmögliche Förderung. Deshalb arbeiten wir mit anderen Institutionen, wie z. B. Frühförderung und Grundschule zusammen.